Barcamp

Redel: Möglichkeiten und Grenzen von E-Partizipation

2. September 2009 von Elisa Rebrin

Wie sollte ein globaler unmoderierter Online-Austausch aussehen? Mit dieser Frage wurde das Thema „e-Demokratie“ von Jan Linhart und Ingmar Redel (echologic.org) eingeleitet. Fragen wie diese und über die Möglichkeiten von Informations- und Telekommunikationstechnologie (ITK) sind wichtig um eine Plattform so aufzubauen, dass sie auch die Meinungen und Ideen von zukünftigen Teilnehmern reflektiert und miteinbezieht. Ein weiterer Punkt ist, dass unsere Demokratie in der Krise steckt, da Entscheidungsprozesse nicht genügend transparent sind und Bürger immer mehr von einem Gefühl der Machtlosigkeit betroffen sind. Um die Diskussion über e-Demokratie anzuregen, haben Linhart und Redel das Thema strukturiert, indem sie die Möglichkeiten und Grenzen von ePartizipation vorstellten. » Weiterlesen: Redel: Möglichkeiten und Grenzen von E-Partizipation

Kreil: Visualisierung von Wirtschaftsdaten – Input für Bürgerpartizipation

31. August 2009 von Holger Kindler

Wenn man der Idee von mehr Bürgerpartizipation bei politischen und administrativen Prozessen folgt, ergibt sich automatisch die Konsequenz, dass die Bürger in die Lage versetzt werden müssen, auf eine ähnliche Daten- und Informationsgrundlage zurückgreifen zu können, wie es bisher nur Mitarbeitern von Behörden oder politischen Institutionen möglich war. Nur wenn die Bürger auf einer ähnlichen Datengrundlage partizipieren können, sind sie in der Lage, sich qualifiziert an politischen und administrativen Prozessen zu beteiligen. » Weiterlesen: Kreil: Visualisierung von Wirtschaftsdaten – Input für Bürgerpartizipation

Trenel: Open Law Making – Using Online Consultations

29. August 2009 von Elisa Rebrin

Mit der Frage, inwiefern sich Online-Bürgerbeteiligungsprojekte in Gesetzgebung umsetzen können, beschäftigt sich seit 2001 die Firma Zebralog GmbH & Co KG, Berlin, in dem sie e-Konsultationen [online consultations] auf verschiedenen politischen Ebenen (Kommunal, Deutschland-, Europa-weit, und global) analysiert. Zur Einleitung gab Matthias Trenel das Beispiel von Obama’s Transparency and Open Government Memorandum an. In dem Memo wurden drei Prinzipien vorgegeben: » Weiterlesen: Trenel: Open Law Making – Using Online Consultations

Schröder: Transparenz in der Bildung

29. August 2009 von Elisa Rebrin

Dr. Olaf Schröder, Education Guide GmbH, präsentierte das Thema “Bildung als Gestaltungsfeld staatlichen Handelns: Mehr Transparenz und Partizipation”. Ziele des Online-Projektes sind der Aufbau und die Stärkung von Vertrauen zwischen Schülern, Eltern und Schulen. » Weiterlesen: Schröder: Transparenz in der Bildung

Schroll: Citizen Wiki

28. August 2009 von violetta

Citizen wiki is an interactive way to engage people in information sharing and discussion. In general, citizen wikis fulfill several functions:

1 – they provide information on cities, regions, lands, thus offering first-hand information and space for creative input and discussion » Weiterlesen: Schroll: Citizen Wiki

Lachenmayer: Demokratie von morgen

28. August 2009 von Sophie van Hüllen

Political Excellence | SEgroup.

Wie sieht die Demokratie von morgen aus? Diese Frage wurde nach der besonderen Diskussionsmethodik des „Magic Roundtables“ diskutiert [www.open-forum.de]. Thema war hauptsächlich die Arbeit des unabhängigen Think Tank der SEgroup und dem aktuellen Projekt Journal of Political Exellence [JPox]. Das Onlinejournal beschäftigt sich mit der Frage ‚Wie kann man Demokratie besser » Weiterlesen: Lachenmayer: Demokratie von morgen

Schroll: Augmented Citizen – wann wird Virtualität Realität?

28. August 2009 von Susanne Pestel

Die Session über augmented citizen war eine, wie man sie auf einem Barcamp anzutreffen hofft:

Die Einleitung gab eine kurzen Abriss, was  “augmented reality” – oder zu Deutsch “erweiterte Realität” – ein Begriff, den man in die Kategorie Euphemismus einordnen kann  – in den 80er Jahren bedeutete: Entertainment, bei dem man mit einer Brille oder in einer Höhle in eine pixelige immerse Realität eintaucht. » Weiterlesen: Schroll: Augmented Citizen – wann wird Virtualität Realität?

Huber/Klessmann/Habbel: Statebook vs. Facebook

28. August 2009 von Sven Welters

Jens Klessmann, F.-R. Habel und Andreas Huber präsentierten “Strategien für Web 2.0 im öffentlichen Sektor”. Begonnen wurde die Session mit der Frage: “Macht es Sinn, Netzwerke im öffentlichen Sektor zu errichten?”. Unter dem Hintergrund von 4.2 Millionen Mitarbeitern in den Verwaltungen wird es wohlmöglich in Zukunft ein Statebook als Alternative zu Facebook geben, eines der mitgliederstärksten Social-Networks in Deutschland, so die Vision welche die anschließende Diskussion begleitete. » Weiterlesen: Huber/Klessmann/Habbel: Statebook vs. Facebook

Roggenkamp: Von Wahl.de zur Deutschland-API

28. August 2009 von Sven Welters

Warum sind die Daten über die Wahlkreise und die Kandidaten zur kommenden Bundestagswahl nicht öffentlich zugänglich, oder nur unvollständig und zum Teil kostenpflichtig?  Wohl das Hauptproblem mit dem sich Claas Roggenkamp und sein Team zur Umsetzung des Portals Wahl.de konfrontiert sahen. Bestehende Portale wie Abgeordnetenwatch.de haben diese Daten zwar, machen sie aber nicht öffentlich zugänglich, erklärt er die Ausgangssituation. Somit ist es wohl diesem Problem geschuldet, dass sich aus der eigentlichen Hauptfunktion von Wahl.de, die Online-Aktivität der deutschen Politiker anhand von Kriterien wie Anzahl der Tweets oder Unterstützer auf Facebook zu Messen und graphisch Aufzubereiten, sehr schnell zum Anbieten einer freien API für diese Daten weiterentwickelt hat. » Weiterlesen: Roggenkamp: Von Wahl.de zur Deutschland-API

Lippa/Trénel: E-Petitionen als Gov2.0-Spielwiese

28. August 2009 von Holger Kindler

Beim Thema E-Petitionen fällt natürlich vielen zunächst das Thema Schutz vor kinderpornografischen Websites im Zusammenhang mit der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen ein. Tatsächlich wirft genau dieses Thema die Frage auf, inwiefern E-Petitionen sinnvoll sein können wenn man Einfluss auf politische Prozesse nehmen will. » Weiterlesen: Lippa/Trénel: E-Petitionen als Gov2.0-Spielwiese

Schütz/Enzi: Social Media – wie Schmelzwasser?

28. August 2009 von Sebastian Haselbeck

Eine Session zu Social Media am Ende des Events von einer Firma die sich auf Social Media Analyse und Consulting spezialisiert hat, bringt dann doch noch eine Art Wow-Effekt aufs Parkett der Hertie School. Deren Produkt nämlich filtert Inhalte aus Sozialen Medien wie Blogs und Twitter zum Beispiel nach dem Stichwort “Angela Merkel” im Hinblick auf ein Schlagwort wie “Atomenergie”. Es handelt sich beim Ergebnis um eine neue Art der Internet-Stimmungsanalyse und ist nun keine Zukunftsmusik mehr. » Weiterlesen: Schütz/Enzi: Social Media – wie Schmelzwasser?

Jost: Die Erweiterung unserer Möglichkeiten am Beispiel des Web-Duells der ARD

28. August 2009 von Susanne Pestel

An sich ist die Idee des Web-Duells der ARD eine nette Spielerei: Man wählt ein Thema, zwei Politiker und es werden alle Äußerungen dieser Konkurrenten aus den Beiträgen der ARD und der verwandten Sender dazu eingeblendet. Ziel des Projektes, dessen Idee im März diesen Jahres erst geboren wurde und die jetzt bereits umgesetzt ist, war es, mehr Transparenz in den deutschen Wahlkampf zu bringen und die politische Willensbildung webaffiner Wahl(un)williger zu erleichtern. » Weiterlesen: Jost: Die Erweiterung unserer Möglichkeiten am Beispiel des Web-Duells der ARD

Märker: Bürgerbeteiligung im Praxistest?

28. August 2009 von Sebastian Haselbeck

Bürgerbeteiligung ist eines der Top-Themen in Sachen Government 2.0 in Deutschland. Ob Partizipation generell, Bürgerbeteiligungshaushalte im speziellen, interessant wird es bei der Analyse von konkreten Anwendungsfällen, und deren Erfolg oder Misserfolg. Die Herren von TuTech präsentieren per Beispiel (Domplatz Gestaltung Hamburg) eine Online Partizipations-Plattform und deren Erfolg, mit einigen interessanten Fazits. » Weiterlesen: Märker: Bürgerbeteiligung im Praxistest?

Müller/Schellong: Radical Transparency – Mehr Public Value durch Partizipation und Collaboration

28. August 2009 von Holger Kindler

Radikale Transparenz („radical transparency“) ist ein Managementansatz, der prinzipiell darauf abzielt alle Prozesse der Verwaltung und alle politischen Prozesse (vom Problem bis zur Umsetzung von Lösungen) für die Öffentlichkeit offenzulegen. Radikale Transparenz zielt darauf ab, einerseits die Legitimität der Prozesse in Verwaltung und Politik zu erhöhen. » Weiterlesen: Müller/Schellong: Radical Transparency – Mehr Public Value durch Partizipation und Collaboration

Schellong: Inside the CIA – Wikis in Government

28. August 2009 von Sophie van Hüllen

Die Session, geleitet von Dr. Alexander Schellong (www.twitter.com/schellong), geht stark in die Richtung der Unternehmensberatung, mit der zentralen Frage: Wo passen Wikis rein? Die Philosophie der Wikis und seine Herausforderung in Unternehmen besonders der Intelligencies ist von besonderem Interesse. » Weiterlesen: Schellong: Inside the CIA – Wikis in Government

Vorwerk: Gute Bürgerbeteiligung im Internet

28. August 2009 von Sophie van Hüllen

Bürgerämter haben zu lange Wartezeiten, Haushalte sind nicht auf die Bedürfnisse der Bürger abgestimmt und somit ineffizient – Stichpunkt Bürgerhaushalt: was kann mit web 2.0 getan werden? Gerade der Haushalt ist ein interessanter Ansatzpunkt der Bürgerbeteiligung, da die Mehrheit der Wünsche und Projekte der Bürger kostenintensiv sind. So sind die Interessen der Beteiligten der Session zwar vielseitig, aber aggregieren auf die Frage: Wie können wir die Vision einer Verwaltung von morgen mit einer hohen Bürgerbeteiligung realisieren? Die fünf Schritte der Bürgerbeteiligung werden wie folgt dargelegt und diskutiert: » Weiterlesen: Vorwerk: Gute Bürgerbeteiligung im Internet

Wintermann: Verfassungsprinzipien versus Internetrealität

28. August 2009 von Sebastian Haselbeck

In der Session “Verfassungsprinzipien vs. Internet-Realitat” (Ole Wintermann, Bertelsmann Stiftung, Alexander Koop, Christina Tillmann) stellen sich im Vorfeld zwei Fragen, zum einen wie Rahmenbedingungen für ePartizipation verbessert werden könnten, und zum anderen wie die ePartizipation an Verwaltungsrealitäten angepasst werden können. Eine Art Meta-Liste an Hürden kann wie folgt aussehen: » Weiterlesen: Wintermann: Verfassungsprinzipien versus Internetrealität

Brunzel: Ein “Amazon” für Verwaltungsleistungen?

28. August 2009 von Sebastian Haselbeck

Ein sehr interessanter Ansatz zur “2.0-Ifizierung” und Verbesserung des eGovernment in Deutschland kommt von Forschern bei Fraunhofer FOKUS. Marco Brunzel präsentiert die “Idee einer “Deutschen Verwaltungsagentur”, eine Art “Amazon” für Verwaltungsleistungen. Klingt interessant, und ist es auch, vor allem präsentiert mit dem Enthusiasmus der IT-Perspektive, denn am Ende steht die Machbarkeit in Frage, und im Mittelpunkt. » Weiterlesen: Brunzel: Ein “Amazon” für Verwaltungsleistungen?

Domscheit: Einführung Gov 2.0 im Bereich Verwaltung

28. August 2009 von Sophie van Hüllen

Mit beeindruckenden Zahlen über Nutzung und Nutzer der Social Networking Tools eröffnet Anke Domscheit mit der Relevanz Social Networking Tools in der heutigen Welt. Bekannte Beispiele wie der Obama Wahlkampf und die Demonstrationen nach der Wahl im Iran 2009 zeigen die Reichweite solcher Tools. In Sachen Iran lassen sich die Akteure klar fassen als junge Menschen mit guter Ausbildung und einer web Affinität. » Weiterlesen: Domscheit: Einführung Gov 2.0 im Bereich Verwaltung

Schwärzer/Städler: Bundesministerium des Innern – Nationale E-Governmentstrategie

28. August 2009 von Holger Kindler

Die Session des Bundesinnenministerium (BMI) beginnt sehr im Sinne des Barcamps: viel Kollaboration. Die Themen sind nicht festgelegt sondern werden frei vom Publikum vorgegeben. Die Teilnehmer können so die Themen nennen, die ihnen wirklich auf den Nägeln brennen. » Weiterlesen: Schwärzer/Städler: Bundesministerium des Innern – Nationale E-Governmentstrategie

Bankston: Neighborhood connected

28. August 2009 von violetta

Government 2.0 does not mean that the government has to do everything alone. Gov 2.0 is rather about involving all sorts of actors in the process of open and transparent governance. However, there are obstacles to this inclusion, and the main problem is the existence of multiple IDs and reluctance of people to create new ones. To deal with this problem it is crucial to allow citizens to sign in with one of their already existing IDs. » Weiterlesen: Bankston: Neighborhood connected

Journal of Political Excellence

28. August 2009 von Sophie van Hüllen

Wie kann man die Demokratie besser machen? Die Frage stellen sich Journal of Political Excellence. Auf der Suche nach Lösungen im Gespräch mit Wissenschaftlern und der interessierten Öffentlichkeit bietet eJournal ein Format der Diskussion. Video Interviews von Politikern ergänzen die Artikel der Wissenschaftler. Ziel ist es die Sprachlosigkeit zwischen Politik und Bevölkerung zu brechen. Kann ein offenes eJournal das schaffen? Und wie kann es das schaffen? Mit 25 min Verspätung hoffe ich doch noch diese Fragen beantworten zu können.